SCHWERPUNKT WACHKOMA

Das „Apallische Syndrom“ - Wachkoma

Es gibt vor allem für Außenstehende wie Angehörige wohl kaum ein schlimmeres Krankheitsbild als das so genannte „Apallische Syndrom“ (Wachkoma). Mediziner verstehen heute unter dem „apallischen Durchgangssyndrom“ oder „Wachkoma“ in erster Linie ein „Sich-Zurückziehen“ nach innen, um eine extreme Gesundheitsschädigung mit verbliebenen Möglichkeiten sinnvoll überstehen zu können. Daraus ergibt sich die logische Schlussfolgerung, dass es sich hierbei um einen dynamischen Zustand handelt, in dem Regenerationsmöglichkeiten gegeben sind.

Nach der Frührehabilitation des Patienten im Wachkoma, die mehrere Monate andauern kann und auch sollte, folgt die weiterführende Rehabilitation. Tritt nach intensiven monatelangen Bemühungen ein Stillstand ein, kann es sinnvoll sein, den Betroffenen - zumindest vorübergehend oder auf Dauer - in einer geeigneten Langzeitpflegeeinrichtung zu betreuen. Alltagsfähigkeiten kommen oft erst nach Jahren in kleinen, kaum fassbaren Schritten wieder und bedürfen der gezielten Förderung durch geschultes Therapie- und Pflegepersonal.

TGE - gTrägergesellschaft mbH für die Einrichtungen der Schwestern vom Göttlichen Erlöser  (Niederbronner Schwestern) X

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