Geschichte

1919 kamen die Schwestern der Kongregation von Göttlichen Erlöser aus Bratislava nach Niederbayern. Sie widmeten sich der ambulanten Krankenpflege.

1929 erwarb der Orden den alten Pfarrhof von Obernzell. Er wurde Sitz der deutschen Provinz der Kongregation der Schwestern vom Heiligsten Heiland.

Das Generalat befand sich in Bratislava (Slowakei).

Ambulante Pflege, Erziehung der Kinder in Kindergarten und Heimen waren die Hauptaufgaben der Schwestern.

1945 arbeiteten die Schwestern im Lazarett bei verwundeten Soldaten und Flüchtlingen in einem von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Gebäude.

Daraus entstand das erste Altenheim in Obernzell.

Schon 1957 wurde ein neues Altenheim von der Ordensgemeinschaft erbaut und es konnte 1959 in Betrieb genommen werden.

1973 eröffneten die Verantwortlichen des Ordens die erste private Fachschule für Altenpflege in Niederbayern.

1978 bezog man den Neubau des Altenheimes St. Josef, dem 1984 ein Anbau hinzugefügt wurde.

1998 wurde der 1959 bezogene Bauteil saniert und in ein Schwesternaltenheim umgebaut.

Nachdem sich die Zahl der zu pflegenden Mitschwestern in den vergangenen Jahren sehr reduziert hat, wird auch dieser Teil wieder als Altenheim genutzt.

So stehen nun 99 Heimplätze zur Verfügung.

Im November 2010 wurde die Schwesterngemeinschaft von Obernzell in die Provinz Deutschland und Österreich der Schwestern vom Göttlichen Erlöser (Niederbronner Schwestern) aufgenommen. Der Sitz der Provinzleitung befindet sich Nürnberg.